Fortsetzung "Zu meinen Büchern"

Zukunftswesen

Zukunftsfähig: Unterscheiden zwischen der Person und ihrer Handlung


Alternativ zum stieren Gut-Böse-Denken, den inneren Turbulenzen der Gut-böse-Mischwesen oder einer Selbstblockierung im Käferbewusstsein (dem Sich-tot-Stellen) bemühen sich Engagierte, aus der Übereinfachung herauszufinden.

Man akzeptiert das Leben als Bewusstseinsvorgang mit Schwankungen,

einen kreativen menschlichen Prozess des sich Formens, und geht für humane gesellschaftliche Werte. Eine bahnbrechende Konsequenz dieser Auffassung besteht darin, zwischen der Person und ihrem realen Handeln zu unterscheiden.

Das gesellschaftliche Zusammenleben braucht Regeln. Seit der Gründung der BRD nach dem zweiten Weltkrieg wurden wichtige Regeln unserer Gesellschaft ansatzweise in diesem Sinn

verändert. Die Strafgesetzgebung geht nicht mehr vom "Böse im Mensch" aus wie im Mittelalter. Als Maßstab für die Rechtsprechung setzt man die (Straf-) Tat an, wobei eine Unterscheidung von gutem (allgemein zulässigem) und bösem (kriminellen) Handeln sehr wohl getroffen wird. Heute besteht jedoch noch viel mittelalterliches Denken und behindert oder verlangsamt zukunftsfähigen Entwicklungen.

Plakatives Gruselbeispiel für Hindernisse: 

In der Personalpolitik von Industrie- und auch anderen Unternehmen verlangt man bei der Auswahl zur Stellenvergabe für die BewerberInnen stressige,  zum Teil auch entwürdigende und zu allem hin nutzlose Persönlichkeitstests. Für Beurteilungen oder auch die Akzeptanz einer Person muss in manchen Firmen sogar „die Chemie stimmen“ und noch anderes. Alternativ arbeiten Menschen an für alle offenen, integrativen, menschen- und entwicklungsgerechten Verfahren.

Eine niveauvolle Gestaltung in allen Bereichen stellt an die Führungskräfte eher bequemlichkeitsferne Bewusstseinsansprüche., Ein fachlich kompetentes, dabei humanen und ökologischen Werten folgendes Sich-Einsetzen steht im Gegensatz zum verbreiteten, stieren Handbuch Handling, wobei das Defizit häufig schon beim Handbuch anfängt.

Mittelalterlicher Bewusstseinsdefizite zu überwinden erfordert, dass unsere Gesellschaft über die „Wirtschaftlichkeit“ oder das im Sklavenhaltertum tradierte Auspressen von Natur und „Humankapital“, ein Wirtschaften zur Gold-, bzw. Geldgewinnmaximierung hinauswächst. Ersterem entspricht der Gedanken der Versorgungswirtschaftlichkeit. Wer ihm folgt, balanciert rücksichtsvoll zwischen den Gegebenheiten der Natur und menschlichen Versorgungsbedürfnissen. Wir verringern damit das Eintreten drastischer Fehlentwicklungen, wie jedes sie heute erlebt. 

Wer bin ich?
Aktuelle Mystik


Spätestens beim älter Werden stellt sich die philosophische Grundfrage „Wer bin ich?“ pragmatisch und sehr persönlich.

Eine unbekannte, unaufhaltsame Perspektive rückt näher. Viele  würden gerne wissen, was mit dem Tod auf einen zukommt. Dabei wächst die Bereitschaft, ein Jenseits in Erwägung zu ziehen.


Mystik befasst sich konkret mit kosmischer innerer Erfahrung und

Bewusstseinserweiterung, im weitesten Sinn mit einem Aspekt der Jenseitserfahrung. Man versucht, über den Tellerrand der Materie hinauszuschauen. Speziell die indische Mystik verweist seit uralten Zeiten darauf, dass Atome nicht das letzte Ende oder kleinste Teilchen der Materie sind. Hinter ihnen kommen feinstoffliche Atome aus Energie, das Prana. Diese bestehen aus Bewusstsein und alle Materie verdichtet sich aus der unendlichen Energie im Universum. Neuerdings bewegen sich die uralte, bei uns kaum noch

wahrgenommene Mystik und eine Hochleistungswissenschaft, die Quantenphysik, auf einander zu, mit mit rasanter Dynamik und zugunsten der Mystik.
Die Physik kennt feinstoffliche Energiebündel als Quanten, erforscht sie und hat nachgewiesen, dass Quanten die Atome lenken. Im quantenphysikalischen Laborversuch verdichtete man außerdem vor ein paar Jahren erstmals Energie zu Materie, was lange Zeit als nicht möglich
gegolten hatte. Wegen des hohen Energieverbrauches, den die Verdichtung im Labor erforderte, nimmt man als unwahrscheinlich an, dass alle Materie aus verdichteter Energie besteht. Allerdings gibt zu berücksichtigen, dass die Energie im Universum naturwissenschaftlich so gut wie nicht erforscht ist. Der Mystik gilt sie als unendlich. Die Quantenphysik hat außerdem beobachtet, dass Quanten/Energiebündel über etwas wie Charaktereigenschaften verfügen. Demnach besteht der naturwissenschaftlich fundierte Hinweise darauf, dass energetisches Bewusstsein existieren könnte. Mit dem bisher Erkannten der Quantenphysik lässt sich die mystische Grundanschauung immerhin nüchtern, entspannt und von einem modernen Standpunkt aus einbeziehen.

Sollten wir feststellen, dass wir kosmische Bewusstseinsenergie oder quantenartige Energiegebilde sind, die den materiellen Körper (aus verdichteter Energie) nach einiger Zeit abstoßen, wäre mit Folgen der Erkenntnis zu rechnen. Über unser Leben hinaus bestünden Auswirkungen dessen, wie wir, solange wir lebten/einen Körper hatten, unser Bewusstsein entwickelten. Wir würden daraus Schlussfolgerungen für die persönliche Lebensgestaltung ziehen und wohl nicht mehr damit einverstanden sein, uns dumm zu stellen. 

Noch ähneln wir Käfern, die sich totstellen, wenn sie vor einer Gefahr (überfordernden Situation) stehen. Mit einem mystischen Selbstbild wären wir beispielsweise eher motiviert, geistiges Potenzial auszuschöpfen, ethisches Verhalten, soziale und ökologische Intelligenz zu entwickeln.

Die Weisen der Meere

Leben als (sozialökologische) Kunst


Aus mystischer Perspektive bewegt sich das Leben  auf der Schiene von innerem Wachstum. 

"Alles Leben ist Yoga", so benennt das ein

indischer Lehrsatz. Das Leben besteht demnach als soziale und ökologische Kunst, in der sich das Bewusstsein erweitert.

Ein Kunstakademie Professor des zwanzigsten Jahrhunderts unterrichtete

soziale Kunst. Die Beschäftigung mit schönen Sachen und edler Gestaltung reichte ihm nicht. Er erkannte als künstlerische Arbeit an, wenn sich jemand in gesellschaftlichen Bewegungen engagierte, etwa versuchte, den Bau von Atomkraftwerken zu verhindern oder sich um eine menschenwürdigere Gestaltung der Wirtschaft kümmerte.

Sozialökologische Kunstwerke sind eine sehr persönliche Angelegenheit. Zurückhaltung beim Rauschmittelkonsum vernetzt mit einer einigermaßen ethischen Art zu leben führt weit.

Wer nicht nur sich selbst, sondern auch die Welt in einen verträglichen Zustand transformieren will, bringt ihr/sein Kunstwerk mit dem von anderen zusammen. Man handelt aus sich selbst heraus und kommt in andere Ebenen als beim Geldraffen womöglich in der Absicht,  Millionär, Milliardär oder gar Billionär zu werden.

Veggie-Frieden

Wer bin ich? Ein Seitenblick auf das Volksmärchen als Verwandten der Fantasy Geschichten und in ihnen enthalten 


Die Sinn-Frage führt in Tiefendimensionen der Psyche. Hier formt sich die Art und Weise, wie wir mit Fragen des Lebens umgehen. Tiefenaspekte der Psyche finden sich in Psychogrammen in alten Märchen. Auch Tiere treten sinnbildlich als Träger menschlichen Bewusstseins auf. Die Klassiker erzählen in Urmustern, plakativ und drastisch, etwa vom Stroh-zu-Gold-Spinnen, einer fragwürdigen Umwandlung von etwas Wertlosen zu Gold/Geld, die der König einer Müllertochter abverlangt.

Oder vom Verlassen des richtigen Wegs, mit Untergang und anschließender Rettung, so beim Rotkäppchen, einem Mädchen, das nicht auf seine Mutter hört, deshalb die Großmutter in  Schwierigkeiten bringt, vom bösen Wolf gefressen und vom Jäger zurückgeholt wird.

Oder die Geschichten von Eltern, die Probleme haben und auf ihre Kinder abwälzen, wie auch vom Kampf der Kinder darum, dass Vater und Mutter sie annehmen. So bei Hänsel und Gretel:

Als die Familie unter Versorgungsnot leidet, setzen die Eltern Hänsel und Gretel mehrmals im Wald aus, doch finden die Kinder den Weg zurück. Beim dritten Gang in den Wald gelangen sie nicht mehr nach Hause. Auf sich gestellt, halten die Kinder in allen Gefahren zusammen, überleben und erbeuten sogar im Zuge ihrer Verteidigung Lebensmittel. Als sie nach Hause kommen, sind Vater und Mutter froh, sie wieder bei sich zu haben. Erst jetzt nehmen sie ihre Kinder an.

Eine Prinzessin wiederum liebt einen ehemaligen  Frosch, den sie als schönen Prinzen wahrnimmt, nachdem sie den Lästigen zunächst an die Wand geknallt,  er aber sein Herz befreit hat.

Sprechende Tiere

Tiere treten sinnbildlich als Träger menschlichen Bewusstseins auf und veranschaulichen es inspirierend.

Schönheit und Stärke

Ein Schneiderlein besiegt dank seiner Tapferkeit und List ein gewaltiges, doch  sehr dummes Einhorn (Inbegriff des Bösen), vor dem eine Stadt erzitterte.

Das Einhorn fungiert auch als Sinnbild für gezähmte Wildheit, deren Stärke und Schönheit.

Märchenklassiker anders gesehen

Esel, Hund, Katze und Hahn,  ein Verbund notleidender Flüchtlinge unterschiedlicher Arten/Populationen, beschaffen sich ein  Zuhause.

Mittels einer Synergie  ihrer Art typischen Fähigkeiten  vertreiben sie  Räuber/Böse legitim aus deren Haus.

Märchenklassiker anders gesehen

Die Geißen Mutter wächst über sich hinaus und rettet ihre Kinderlein, die der Wolf/Mörder beinahe unwiderruflich gefressen/getötet hätte. 

Mutter und Kinder bereiten dem Übermächtigen den Untergang.