Buchcovers von Ursula Wolfart: nostalgisch-progressives Design
Mit ihrem sorgfältig entwickelten Design gibt Ursula Wolfart ihren Romanen komplexe, ästhetisch kraftvolle "Visitenkarten".
Die gute Nachricht: Es geht auch ohne Material aus kostspieligen Abos, frei von EDV erstellten Entwürfen und im einfachen Farbdruck, ohne die vielfältigen Möglichkeiten der Druckanlagen wirtschaftlich starker Verlage.
Allerdings muss die Einbanderstellerin/der Einbandersteller tief ins Projekt eintauchen, einiges an Kreativität mobilisieren und auch einen nüchternen Fachhorizont aufbauen. Ähnlich dem literarischen Schreiben macht das Hervorbringen von Cover Designs beträchtlich Arbeit, es gibt aber auch beträchtlich.
Wie beim Schreiben ihrer Romane hat Ursula Wolfart für die Covers Ideen gefunden, das Bildmaterial zusammengetragen und die Entwürfe auf Papier sowie im Word Programm konkretisiert. Das finale Layout ließ sie in einem Grafikprogramm setzen, wobei Ursula Wolfart mittels persönlicher Anleitung und in Korrekturen den Feinschliff tätigte.
"Lohnt sich der Aufwand, wo es doch heute alles schon gibt?", fragen scheinbar zu viele derer, die gern kulturell tätig wären. Sie treten damit in eine Falle. Die Vorstellung, dass irgendwo auf dem Planeten vielleicht jemand es besser könnte, blockiert. Womöglich kommt inneres Abtöten auf, dessen Ursache zurzeit in der Computerisierung und Globalisierung wurzelt (Selbstzweifel existieren wohl schon immer).
Ursula Wolfart:
"Herzlichen Dank der
Pixabay Community. Ihr Bildmaterial steht kostenlos zur Verfügung, auch wenn jemand wie ich mangels hochaufgelöster eigener Bilddateien nichts einbringen kann. Ebenso danke dem Grafiker
Teflon Fonfara für die Grundzeichnungen von Arthur und der Elbenkönigin, sowie dem Grafiker
Andres Beilharz für die Grundzeichnung des Elben."













